rPMS – Hochenergetische Induktionstherapie

REPETITIVE PERIPHERE NERVENSTIMULATION (rPMS) mit SalusTalent

Die zu den neuromodulatorischen Stimulationsmethoden zählende rPMS ist eine nichtinvasive Möglichkeit schnellstmöglich schmerzfrei, risikoarm und nachhaltig therapeutische Veränderungen am Nervensystem und an Muskeln zu bewirken, mit dem Ziel, Schmerz und Entzündung selbst in tiefgelegenen Gewebestrukturen zu reduzieren.  Häufig lassen sich dadurch Medikamente einsparen oder ersetzen, sowie Spritzen oder Operationen vermeiden. rPMS schließt auch eine therapeutische Versorgungslücke,  wenn sich mit den herkömmlichen Methoden keine zufriedenstellenden Erfolge erzielen lassen, bzw. wenn sie nicht vertragen oder gar abgelehnt werden.

Funktionsprinzip:

Durch die rPMS-Stimulation werden Nervensignale an das ZNS „induziert“, d.h. das Funktionsprinzip basiert auf dem Konzept, die körpereigenen Steuerungsimpulse im Körper anzuregen. Die erzeugten Impulse sind in Frequenzen derer ähnlich, die vom Körper selbst zur neuromuskulären Steuerung verwendet werden.

Mit einer Flussdichte/Impulsstärke von ca. 3 Tesla (je nach Gerät), mit einem Frequenzbereich von 5 bis 100 Hertz (je nach Gerät) wird eine hohe Energiedichte und Eindringtiefe (bis circa 12 cm) erreicht. Dies entspricht in etwa der 400 – 600 fachen Flussdichte eines Stabmagneten. Das Körpergewebe wird tief und fest ohne Abschwächung durchdrungen. Dadurch können auch tieferliegende neuromuskuläre Strukturen angesprochen werden, es kommt zu einer Aktivierung von Nervenfasern und Muskulatur.

Behandlungsablauf:

Die Anwendung ist denkbar einfach: Der flexible Applikator wird auf die entsprechende Körperstelle aufgelegt (kein Entkleiden notwendig) und die Intensität an das Schmerzempfinden des Patienten angepasst. Die Patienten verspüren sofort die Impulse („Kribbeln“); eine Feinjustierung des Zielgebietes und der Intensität ist daher möglich. Die Behandlungsdauer liegt bei 15 bis 20 Minuten je Einheit (meist zweimal wöchentlich).
Zusatzprodukte wie Elektroden, Gels, o.ä. werden nicht benötigt.

Einsatzgebiete des rPMS:

  • akute und chronische Rückenschmerzen (Brust-, Hals- und Lendenwirbelsäule)
  • Ellenbogenbeschwerden
  • Engpass Syndrome (z.B. Karpal- oder Tarsaltunnel-Syndrom)
  • Kniebeschwerden
  • Muskuläre Verspannungen
  • Nackenbeschwerden
  • Spannungskopfschmerzen
  • Sprunggelenksbeschwerden

Die Vorteile

  • schnell: sofort spürbare, intensive Wirkung (ab Beginn der Behandlung)
  • effektiv: hohe Eindringtiefe (bis ca. 12 cm), damit können auch tieferliegende neuromuskuläre Strukturen angesprochen werden.
  • schmerzfrei: keine Spritzen oder Einstiche
  • lang anhaltende Wirkung
  • keine Nebenwirkungen
  • kann wiederholt (repetitiv) eingesetzt werden
  • hygienisch: es findet keine direkte Berührung mit der Haut statt

Die Wirkweise der rPMS

Ihren Ursprung hat die Therapieform in der Neurologie, wo sie als TMS (Therapie mit Neurostimulation) bestimmter Hirnareale eingesetzt wird.
Die Stimulation peripherer Nerven durch die rPMS ermöglicht nun auch den Einsatz am gesamten Bewegungsapparat und damit in der Orthopädie.

  • Magnetstärke: 3 Tesla
  • Frequenzbereich: 5 Hz – 100 Hz
  • Spannung: 220 V
  • Gewicht: ca. 62kg
  • Abmessung: (HxBxT): 110x45x60cm
  • Bedienungspanel: Touchscreen
  • Geräteklasse: Klasse 2 A
  • 20 Hauptprogramme
  • 20 Unterprogramme
  • 20 Userprogramme
  • 1 frei einstellbares Programm
  • geringer Platzbedarf
  • zwei verschiedene Applikatoren für ein größeres Behandlungsspektrum